Der Sägemeister hat an seinem Arbeitsplatz einige Hebel, die ihm den Sägereibetrieb ermöglichen. Für die Wasserzuführung zum Wasserrad oder zur Turbine können über Stahldrahtseile die beiden Weiherventile mit je einem feststellbarem Hebel fernbetätigt werden.
Bei Beendigung eines Schnittes wird über ein Hebel die Klappe des Fallschachts geöffnet und das Weiherventil geschlossen, damit kein Wasser mehr auf das Wasserrad gelangt. Gleichzeitig wird über einen weiteren Hebel eine Klappe im Wasserkanal (vor dem Fallschacht) geschlossen. Das sich im Kanal befindliche Wasser wird somit unmittelbar vor dem Wasserrad aufgestaut.
Wenn der Sägemeister den Stamm umgerüstet hat und für den nächsten Schnitt eingestellt hat, kann er nach Öffnung des Weiherventils und der Klappe sofort seine Arbeit fortsetzen und es wird zudem noch Wasser eingespart.
Bei der Restauration der Säge wurde sehr darauf geachtet, alte Bausubstanz zu erhalten und nicht einfach durch neue Elemente zu ersetzen. Überzeugen Sie sich doch selber von der Richtigkeit dieser Ausführungen und statten Sie der Wyssebacher Sagi einen Besuch ab.